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Ein bisschen Kopfschütteln über die Wirtschaftskrise

Dieser Text wurde ursprünglich in meinem LJ publiziert.

Von Wirtschaft habe ich noch nie viel verstanden, weshalb ich mir eigentlich nicht anmassen sollte, irgendwas über die Finanzkrise zu sagen. Nachdem ich mich nun aber ein bisschen informiert habe und erst noch erfahren habe, dass selbst gestandene Ökonominnen in meinem Umfeld nicht mehr wissen, was sie dazu sagen sollen, wage ich es trotzdem.

Meine Wirtschaftskenntnisse beschränken sich auf ein halbes Jahr Unterricht bei einem besoffenen Mathematiklehrer, der uns am Mittwochnachmittag Bilanzenschreiben lehrte - sowie zwei Volkswirtschaftsvorlesungen an der Uni und das, was man halt sonst so liest. Während Volkswirtschaft I eine wirklich gute Grundlagenvorlesung war, mit dem Standardbuch von Mankiw als gute Begleitung, war Volkswirtschaft II eine Katastrophe: Sie fand in der ungeliebten Aula statt, bei einer extrem neoliberalen Professorin, die jeweils mit ihrem Pelzmantel hineinstolziert kam und mit einem schrecklichen Kichern erklärte, warum der Markt "alles regelt", *hihi*. (Wer jemals die Verfilmung von Harry Potter V, mit der unsäglichen Professor Umbridge gesehen hat, der kann es sich in etwa vorstellen. Unsere Professorin trug auch noch mit Vorliebe lila oder rosa.)

Die Frau ist mir irgendwann so sehr auf die Nerven gegangen, dass ich die Vorlesung nicht mehr besucht habe, sondern mit ihren Skripts gelernt habe und innig hoffte, die Prüfung gerade so zu bestehen. Was ich dann auch tat, zum Glück. Einige Mitstudentinnen und -studenten haben sich dieses Fach mit einer ungenügenden Note anrechnen lassen - was man für eine kleine Anzahl Punkte machen konnte - nur, damit sie die Prüfung nicht noch einmal schreiben mussten.

Was ich über das Bankenwesen gelernt habe, ist in etwa folgendes:
  • Banken haben zwei Arten von Kunden: Sparer und Kreditnehmer. Die Sparer vertrauen der Bank ihr Geld an und erhalten dafür einen Zins ausbezahlt. Dieses Geld verleihen die Banken wiederum den Kreditnehmern, die ihr dafür einen - natürlich höheren - Zins bezahlen müssen. Das ist sozusagen das Kerngeschäft, mit dem einst alles angefangen hat.
  • Daneben kann man der Bank sein Geld auch anvertrauen, damit sie für einen Investitionen tätigen - das ist sozusagen die dritte Art von Kunden. Einfach gesagt: Statt, dass man einen festen Zins für sein Erspartes bekommt, gibt man das Geld direkt den Firmen, indem man Aktien oder Obligationen kauft. (Oder Rohstoffe, Edelmetall oder was es sonst noch auf dem Markt gibt, kauft). Damit erwirbt man einen Anteil an einer Firma - und wenn es gut läuft, erhält man eine Dividende ausbezahlt, man kann an der Generalversammlung der Firma mitbestimmen (sofern man genug Aktien besitzt, um wirklich ein Gewicht zu haben), aber wenn die besagte Firma bankrott geht, hat man sein Geld verloren.
  • Die Aktien werden auf einem Markt gehandelt - wobei der Preis einer Aktie steigt, wenn die Prognosen einer Firma gut sind und entsprechend viele Leute diese Aktie kaufen möchten und sinkt, wenn die Prognosen schlecht sind. Die Anleger können ihr Geld also noch einmal vermehren, wenn sie die Aktien im richtigen Moment kaufen und verkaufen.
  • Daneben gibt es zahlreiche andere Finanzprodukte, die ich gar nicht erst zu durchschauen versucht habe.
Soweit ist mir das alles logisch, mehr habe ich davon nie verstanden. Ich freue mich aber, wenn mir jemand mehr beibringen kann (oder mich aufklärt, was ich alles nicht oder falsch verstanden habe).

So, wie ich die Finanzkrise nun verstanden habe, hat das ganze Drama damit angefangen, dass jemand auf die glorreiche Idee gekommen ist, man könnte auch die Schulden der Kreditnehmer, in erster Linie amerikanische Hausbesitzer, auf einem Markt verkaufen. Natürlich nicht jede Schuld einzeln - sondern indem man sie in kleine Stücke zerlegt und mit anderen Schulden zu Päckchen schnürt. Dadurch sollte das Risiko, dass eine Hypothek platzt, der Kreditnehmer also seine Schulden nicht zurückzahlen kann, auf viele Schultern verteilt und zum Verschwinden gebracht werden. Dadurch, dass in jedem Päckchen unterschiedliche Schulden zusammengeschnürt wurden, sollte verhindert werden, dass es ein Verlustgeschäft gibt - denn einerseits sollten sich die einzelnen Teile im Paket gegenseitig aufheben (einer, der nicht zahlen kann, wird ausgeglichen durch einen anderen, der mehr zahlt oder sein Haus zu einem höheren Preis verkauft, alles mit den neusten statistischen Berechnungen austariert), andererseits ging man von steigenden Häuserpreisen auf dem boomenden Immobilienmarkt aus; wenn also einer nicht mehr zahlen konnte, bekam die Bank das Haus, das sie gewinnbringend an den meistbietenden Zwangsversteigern konnte. Es hätte eigentlich gar nichts schiefgehen sollen.

Ein wahres Perpetuum Mobile! Eine Art Stein der Weisen, der zwar nicht aus unedlem Metall Gold machen, aber wenigstens Wert aus dem Nichts schaffen konnte. Denn diese komplizierten Schuldenpakete, bei denen niemand mehr wusste, was eigentlich drin waren, wurden zu immer höheren Preisen auf dem Markt gehandelt - alle wollten welche davon haben.

Das ganze System wurde anscheinend auch noch von den Notenbanken gefördert, indem die Zinsen immer weiter gesenkt wurden, dass Sparen immer unattraktiver wurde, der Konsum auf Pump hingegen attraktiver. Nichts war auf dem Markt günstiger zu bekommen als neues Geld, das man zu günstigen Konditionen an Kreditnehmer weitergeben konnte - um dann die Schulden sogleich gewinnbringend weiterzuverkaufen. Jeder, egal, ob er Vermögen hatte oder nicht, sollte sich ein Haus kaufen können.

Bloss hat niemand damit gerechnet, dass der Immobilienmarkt einmal weniger boomen könnte - und dass die Schuldner ihre Häuser ohne jegliches Vermögen gebaut hatten, die Hypotheken wahllos erhöhen konnten und das Geld nicht nur für Immobilien, sondern auch für Konsumgüter und Ferienreisen ausgegeben haben. Während die einen also Geld ausgegeben haben, das sie gar nicht hatten, haben andere diese Schulden noch untereinander verkauft - solange, bis der Immobilienmarkt übersättigt war, die Häuserpreise ins Bodenlose fielen und immer weniger Schuldner den Forderungen der Gläubiger nachkommen konnten. Plötzlich nützte aller Ausgleich in den Paketen nichts mehr - denn anscheinend hatte niemand damit gerechnet, dass die Spirale, die die Preise in die Höhe getrieben hat, ebenso leicht die Richtung wechseln und nach unten gehen konnte. Nun war dieses ausgeklügelte Systen der Risikoverteilung plötzlich kein Schutz mehr, wie man es nach der ausgeklügelten Wahrscheinlichkeitsrechnung erwartet hätte, sondern sorgte dafür, dass niemand mehr wusste, was er nun eigentlich genau gekauft hatte und ob er überhaupt noch etwas vom investierten Geld zurückbekommen würde.

Im Nachhinein reiben sich alle die Augen, wie man überhaupt glauben konnte, dass dieses System ewig funktionieren würde. Aber Tatsache ist, dass einige Leute sehr viel Geld damit verdient haben, bevor alles bergab ging.

In meinen Augen wird dabei in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig wahrgenommen, dass hinter jeder einzelnen der geplatzten Hypotheken auch ein persönliches Schicksal eines Menschen oder einer Familie steckt. Klar, man kann sich auch an den Kopf greifen, wenn man hört, dass viele Amerikaner ohne jegliche finanzielle Rücklagen (auch solche mit guten Jobs, Sparen war ja etwas für Loser) riesige Hypotheken aufnahmen. Gerade in einem Land, in dem es traditionell relativ wenig soziale Absicherung gibt und in dem man leicht an den Rand des finanziellen Ruins gerät, wenn man einmal arbeitslos wird oder eine teure medizinische Behandlung braucht, ist ein solches Verhalten doch sehr riskant.

Die einzelnen Menschen dafür verantwortlich zu machen, erscheint mir aber trotzdem zu einfach; dieses Verhalten wurde schliesslich von allen Seiten gefördert. Banken haben den Leuten die Hypotheken richtiggehend nachgeworfen und wer nicht konsumierte und damit die Wirtschaft am Laufen hielt, musste sich dafür sogar rechtfertigen.

Ich verstehe persönlich nicht, warum heute Sparer so verpönt sind. Wie ich oben in meinen "einfachen Grundlagen" geschrieben habe, braucht es doch auch Menschen, die ihr Geld auf die Bank bringen, damit diese Kredite vergeben können. Ein Volk von Investoren, besonders, wenn es sich diese eigenlich nicht leisten können, steht auf wackeligen Beinen, wie wir jetzt gesehen haben.

Aus makroökonomischer Sicht ist mir klar, dass jetzt, am Anfang einer Rezession, sparen das schlechteste ist, was man tun kann - denn die Aufträge, die den Produzenten dann fehlen, führen nur zu einer stärkeren Negativspirale (das kann man wunderbar bei der Autoindustrie beobachten). Aber - und das ist ein weiterer Punkt, der mir in der ganzen Diskussion bisher gefehlt hat - wie kann man jetzt konsumieren und wie verlangt Investitionen tätigen, wenn man nicht in guten Zeiten gespart hat? Wenn all die Leute, die in der letzten Hochkonjunktur ein Auto gekauft haben, dies nicht getan hätten, sondern das Geld gespart hätten und es jetzt ausgeben würden, wäre die Hochkonjunktur weniger überhitzt gewesen - dafür auch die folgende Rezession weniger krass. In der Theorie zumindest... (eigentlich müssten übrigens auch die neoliberalen Prediger hier eifrig zustimmen - denn nur, wenn sie die Privaten tatsächlich so weitsichtig verhalten würden, könnte man verhindern, dass der Staat eingreifen muss)

Heutzutage heisst es auch in guten Zeiten immerzu "konsumieren, konsumieren, das hält die Wirtschaft auf Trab" - als könnte man damit die seit Jahrtausenden bekannten Konjunkturschwankungen durchbrechen und Rezessionen verhindern. Immerhin gibt es schon in der Bibel eine Geschichte, die von sieben fetten und sieben mageren Jahren berichtet - und die ermahnt, in den fetten Jahren Vorräte anzulegen. Es is also nicht so, als ob die Geschichte irgendwie neu wäre.

Nun muss der Staat wieder ran, für den unsere Professorin nur ein abfälliges "Hihi" übrig gehabt hatte - denn nur der Staat ist jetzt noch in der Lage, genügend Schulden zu machen, um die Konkjunktur zu stabilisieren. Schulden, die auch irgendwann in der Zukunft irgendwie wieder zurückbezahlt werden sollten. In der Theorie zumindest... (Und Keynes, der über Jahrzehnte mit Hohn und Spott bedeckt wurde, ist plötzlich wieder aktuell.)

Einer der tieferliegenden Gründe, warum die Krise so weit gehen konnte, wie sie jetzt ging, liegt denke ich auch im Selbstverständnis der Wirtschaftswissenschaften. In den letzten Jahren hat sich dieses immer mehr vom Verständnis als "Gesellschaftswissenschaft" weg entwickelt. Die neuen statistischen Methoden, dumm gesagt, die vielen Zahlen und Berechnungen, haben es so aussehen lassen, als hätte man es mit einer Naturwissenschaft zu tun, die ganz einfach "Naturgesetze", eben "rationale Marktgesetze" beobachtet - so, als wären die vereinfachenden Modelle, die man dafür benötigt, nicht bloss Modelle, sondern die Realität.

Das "ceteris paribus" - "wobei die übrigen Dinge gleich sind" - wurde ihr in der Krise ein Stück weit zum Verhängnis. Auch wenn sich Gesellschaften aus der Vogelperspektive vielleicht mit solchen Modellen relativ zuverlässig beobachten lassen, bleibt ein Rest Unsicherheit, dessen sich andere Gesellschafts- und Geisteswissenschaften bewusster sind. Die Modelle erweisen sich plötzlich nur noch als mässig zuverlässig, wenn zu viele der übrigen Dinge nicht mehr wie angenommen gleich sind und ausgeschlossen werden können. Ein bisschen mehr Bescheidenheit wäre trotz der spektakulären Erfolge der Ökonometrie und anderer neuer Methoden, wäre angebracht. Menschliche Systeme, auch die Wirtschaft, sind letztlich doch komplizierter und auch ein kleines bisschen irrationaler, als man es sich gerne vorstellt. Und das ist, trotz Krise, auch irgendwie beruhigend. Nichts wäre langweiliger, als die totale Berechenbarkeit aller menschlichen Handlungen.
3.1.09 17:25


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Das Recht auf Interpretation

Dieser Text wurde ursprünglich in meinem LJ publiziert.

Im Vergleich zu Filmen werden die Geschichten in Büchern immer von zwei Parteien erschaffen: Dem Autor oder der Autorin und den Leuten, die das Buch lesen. Der Autor erzählt sie, indem er sie in Worte fasst - und die Leser erwecken sie zum Leben, wenn sie die Wörter lesen und zusammensetzen. Beide betreiben einen Aufwand, auch wenn das Schreiben in den meisten Fällen mehr kostet als das Lesen - und das Ergebnis dieses Zusammenspiels aus den Wörtern der Autorin und den Gedanken und Bildern des Lesers ist einzigartig.

Das heisst - auch wenn ich das gleiche Buch wie jemand anderes lese, werden wir hinterher nicht exakt die gleiche Geschichte und die gleichen Bilder im Kopf haben. Das ist ein Grund, warum lesen für mich so faszinierend ist; und warum ich gerne über Bücher diskutiere.

Es bedeutet aber auch, dass der Autor die alleinige Kontrolle über seine Geschichte verliert, sobald er sie der Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Geschichte "gehört" ihm nicht mehr alleine, sondern sie wird Allgemeingut in all den Köpfen, die sie gelesen haben und darüber nachdenken. Natürlich hat der Autor die Urheberrechte und ist damit vor Plagiaten und unrechtmässigen Verwendungen etc. geschützt. Aber der Autor hat kein Recht auf die Interpretation der Geschichte. Darüber, was die Geschichte aussagt und wie sie zu verstehen ist, hat er nicht mehr zu sagen als jeder Leser auch - denn der Autor hat die Wörter nur geschrieben, der Leser hat sie zusammengefügt, er hat die Betonungen gesetzt und den einzelnen Sätzen mehr oder weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

Natürlich ist das kein Freibrief für die Leser, alles, was sie in eine Geschichte hineinlesen wollen, einfach zu lesen. Die Faustregel lautet: Es muss im Text sein. Mit anderen Worten: Man muss anhand von Textstellen begründen können, warum man auf diese Interpretation kommt. Ob man die Begründung für plausibel hält oder nicht, ist dann eine Frage der Diskussion.

Der Autor hat in dieser Diskussion nicht mehr zu sagen als jeder gewöhnliche Leser. Sprich - er hat seine Interpretation der Geschichte anhand von Textstellen zu belegen. "Aber in meinem Kopf habe mich mir das anders vorgestellt", gilt nicht. Denn der Kopf, der sich die Geschichte beim Lesen vorstellt, ist der des Lesers, nicht der des Autors.

Ich vertrete diese Überzeugung nicht, weil ich den Autoren etwas wegnehmen möchte oder es liebe, ihnen in ihre eigenen Geschichten zu funken - sondern, weil ich aus eigener Erfahrung weiss, dass in Geschichten immer mehr drin ist, als man beim Schreiben selbst sieht. Ich habe oft in Diskussionen mit Beta-Leserinnen oder Mit-Autorinnen viel über meine eigenen Texte erfahren, was mir selbst nie aufgefallen wäre - und nicht selten bin ich nach solchen Gesprächen plötzlich zum Schluss gekommen, dass die Geschichte etwas ganz anderes sagt oder erzählt, als ich mir als Autorin dabei gedacht habe.

Deswegen habe ich auch wenig Verständnis für Autoren, die hinterher Interviews darüber geben, wie einzelne Passagen ihres Werks zu verstehen seien, was die Leser alles falsch verstanden hätten oder gar ganze Bücher schreiben, in denen sie ihre eigenen Schriften auslegen wie hohe Priester die Bibel. Die Meinung des Autors ist eine Meinung, nicht die Meinung über eine Geschichte. Oder um es in Fandomsprache auszudrücken: Der Text ist Canon, nicht nur für Fanfiction-Autoren, sondern auch für die Original-Autorinnen. Interview-Aussagen sind nicht mehr als die Meinung einer einzelnen Person.

Das heisst nicht, dass ich komplett dagegen bin, dass sich Autoren über ihre eigenen Texte äussern. Ich finde es höchst spannend zu hören, wie eine Geschichte entstanden ist, was die Autorin recherchiert hat und wie sie sich eine Szene vorgestellt hat, als sie sie geschrieben hat; aber nur, solange sie nicht mit einem Absolutheitsanspruch davon spricht, als wäre sie die einzige, die ihr eigenes Buch zu lesen versteht. Da fühle ich mich herabgesetzt und bevormundet. Ich kann vielleicht nicht schreiben, was sie geschrieben hat, aber lesen kann ich.
Ich diskutiere liebend gerne mit Autoren über ihre Geschichten, wenn sie meinen Standpunkt genauso ernst nehmen, wie ich ihren. Dann anerkenne ich sogar, dass sie als Erschaffer der Romanfiguren und der Welt, die sie schreiben, mehr darüber wissen als ich.

Schreiben ist ein kreativer, also ein schöpferischer Akt - und das Wunder von schöpferischen Tätigkeiten ist ja gerade, dass das, was geschaffen wird, ausserhalb des Autors eine Art Eigenleben zu führen beginnt. Und ich wünsche mir, dass Autorinnen und Autoren dies anerkennen und so weit Abstand davon nehmen können, dass sie sich nicht wie überängstliche Glucken verhalten.
3.1.09 17:28





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