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Wie Geld von Sparbüchlein verschwindet

Zur Geburt meiner Schwester wollte ihr Götti ihr vor 21 Jahren eine Freude machen, von der sie später einmal etwas haben würde. Deswegen legte er in ihrem Namen ein Sparbüchlein bei der UBS an und bezahlte 200 Franken darauf ein.

Meine Schwester sollte das Büchlein erst bei der Volljährigkeit erhalten.

Nun lag das Büchlein bei ihrem Götti rum, er ist mehrmals umgezogen und hat die Zinsen seit 11 Jahren nicht mehr nachtragen lassen und auch seine neue Adresse nicht mehr gemeldet.

Vor zwei Jahren hat meine Schwester das Büchlein erhalten und diese Woche wollte sie endlich zur UBS gehen und das Geld abholen. 200 Franken kommen einer Studentin der Naturwissenschaften, die mit hohen Materialkosten zu rechnen hat, schliesslich sehr gelegen.

Am Schalter dann die grosse Enttäuschung:
Die "Kundenberaterin" erklärte ihr, dass die UBS allen Sparbüchleinbesitzern im Jahr 2000 einen Brief geschickt hätte, dass von nun an 24 Franken Spesen pro Jahr für das Büchlein anfallen würden - ob sie den Brief denn nicht erhalten hätte. Meine Schwester verneinte - war aber verunsichert, denn eigentlich hätte ja der Götti den Brief erhalten müssen, war sie damals doch noch Minderjährig und wusste überhaupt nichts von diesem Büchlein.

Kurz darauf fragte die "Kundenberaterin" meine Schwester auch noch nach ihrer Adresse, da man "die Adresse, die zum Büchlein gehört, verloren habe."

Leider ist meiner Schwester erst viel später aufgefallen, dass dies wohl auch erklären würde, warum sie den Brief nicht erhalten haben kann.

Die "Kundenberaterin" wollte jedenfalls nichts davon hören - erst hiess es gar, auf dem Konto sei nun ein Minusbetrag und sie müsse etwas bezahlen, um es aufzulösen. Schliesslich hiess es, sie hätte noch ca. 45 Franken übrig.

Vom lieb gemeinten Geldgeschenk ist also, statt wie die Werbung suggeriert, am Ende nicht mehr dagewesen als zu Beginn, sondern viel weniger!

Ganz ohne Aktien.

Gibt es eigentlich noch irgendein Ort, wo das Geld sicher ist?

Unsere Familie wird jedenfalls der UBS auf keinen Fall mehr auch nur einen Franken anvertrauen.


Edit:
Da habe ich mich zu früh und umsonst aufgeregt!
Die UBS hat ihren Fehler tatsächlich (und von alleine!) bemerkt und meiner Schwester die ganzen 200 Franken plus Zinsen überwiesen. Damit sind sie bei mir auch wieder rehabillitiert.
27.11.08 21:38
 


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