rarebs kleine Welt
  Startseite
    Euro 08
    Küche
    Politik
    Italiano
    Green Hell Blog Tour
    diverses
    Rezensionen
    Gedanken
    Hogwarts
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

Webnews



http://myblog.de/rareb

Gratis bloggen bei
myblog.de





Green Hell Blog Tour

Abreisechaos

Da sind wir wieder mit Nummer 2 der Blogtouraufgaben.

Das Thema ist diesmal ein allgemeines: das Reisen. Schreibt über euer schönstes, schaurigstes, grässlichstes oder lustigstes Reiseerlebnis, oder von Orten, wo Ihr gerne mal hinreisen möchtet, oder über etwas ganz anderes, was Ihr mit dem Reisen verbindet.

Vor mir war Alcarinque dran.

Abflug Dienstagmorgen, 07.00h Genève Cointrin.

Samstag
Meine Schwester wollte mich in diesem Sommer unbedingt noch in Genf besuchen. Deshalb fuhr ich schon am Samstag von zu Hause zurück in mein Studentenzimmer nach Genf. Ich dachte, ich hätte alles für die Schottlandreise dabei.

Sonntag
Meine Schwester hatte nur das „Gleis 7“, das bedeutet, sie konnte nach 7 Uhr abends alle Züge gratis benutzen. Deshalb wollte sie natürlich auch erst nach 7 auf den Zug, das wäre dann quasi der letztmögliche Zug, mit dem sie noch nach Hause käme. Ich wollte in Genf bleiben, früh schlafen gehen und den Montag zum Packen benutzen.
Als es langsam darum ging, meine Schwester zum Bahnhof zu bringen, bemerkte ich, dass ich meine bereits gewechselten Englischen Pfund zu Hause vergessen hatte.
Natürlich hätte ich die auch einfach lassen können, wäre aber schon etwas umständlich gewesen.
Also entschied ich mich, meine Schwester nach Hause zu begleiten. Wir kamen irgendwann kurz vor Mitternacht an.

Montag
Ich fuhr gegen 11 Uhr zu Hause los, denn allzu früh aufstehen wäre ja auch kontraproduktiv gewesen. In Zug hatte ich den Anschluss verpasst, weil die S-Bahn mal wieder Verspätung hatte. Es war also schon gegen 14 Uhr, als der Zug Fribourg verliess und ich plötzlich bemerkte, dass ich meinen Schlüsselbund zu Hause hatte liegenlassen. Der nächste Halt würde erst Lausanne, 30 Minuten später, sein. Noch nach Hause und wieder nach Genf würde ich es nicht schaffen, selbst wenn ich in Lausanne sofort einen Anschluss zurück hätte. Aber ohne Schlüssel würde ich in Genf nicht in mein Zimmer kommen und damit hätte ich kein Gepäck, keine Klamotten nichts, geschweige denn das Flugticket, das auch dort auf dem Schreibtisch lag.

Ich rief zu Hause an. Zum Glück hat meine Mutter ebenso ein Generalabo für die Bahn wie ich, dass uns das Reisen innerhalb des Schweizer Zugsnetzes keine zusätzlichen Kosten verursachte. Ich erklärte ihr also, wo ich den Schlüssel vermutete und sie fuhr damit nach Luzern um ihn mir dort zu übergeben. Ich stieg in Lausanne aus, nahm den nächsten Zug nach Luzern und war gegen 17 Uhr dort.

Meine Mutter gab mir den Schlüssel, ich kaufte mir noch ein Buch auf den Weg und bestieg wieder den Intercity nach Genf, diesmal hoffentlich endgültig. Es war schon fast 22 Uhr, als ich endlich die Tür zu meinem Zimmer aufschloss. Gepackt hatte ich noch nichts, Check-In-Ende am nächsten Morgen würde 6.00h sein, das hiess, ich musste um 4.45h aufstehen und noch ein Taxi bestellen, da ich um die Zeit weder Bus noch Zug zum Flughafen haben würde.

Das Packen ging dann relativ schnell. Durch mein vieles Hin- und Herreisen seit ich angefangen habe zu studieren bin ich darin sehr geübt. Trotzdem hatte ich einen wichtigen Zettel, jenen mit den Hostelinformationen in London am Ende der Reise, tatsächlich vergessen einzupacken.
Alles andere hatte ich aber zusammen, als ich um halb eins erschöpft ins Bett fiel.

Dienstag
Ein Wunder, dass ich auf den Beinen war, als das Taxi um 5.00h unten am Haus wartete. Der Taxifahrer musste gar nicht versuchen, mit mir zu sprechen, ich war immer noch im Halbschlaf. Der war schlagartig zu Ende, als er mir den Preis sagte. Der Flug war wahrscheinlich billiger als die Taxifahrt von mir zum Flughafen. Es kostete 42 Franken, ich hatte nur noch 40 Franken in Schweizergeld auf mir, plus die gewechselten englischen Pfund und 10€. Der Chauffeur war zwar etwas angesäuert, aber erliess mir gnädigerweise die 2 Franken.

Für einmal verlief dann sogar alles nach Plan. Check-In… warten. Da ich mein letztes Schweizergeld für das Taxi ausgegeben hatte, hatte ich noch kein Frühstück und auch kein Geld für Kaffee. Die Wartezeit war endlos. Ich war unheimlich erleichtert, als ich endlich im Flugzeug sass und wusste, dass es losging.

Der Flug ging zuerst von Genève Cointrin nach London Gatwick. Da man mit Easy Jet natürlich keine Umsteigeflüge buchen konnte, musste ich mein Gepäck wieder abholen und dann neu einchecken. Ich wollte nur noch das Gepäck wieder loswerden – aber das ging noch nicht, denn das Check-In für den Weiterflug würde erst um 8 Uhr öffnen und jetzt war, durch die Zeitverschiebung, wieder erst kurz nach 7. Etwas zu Essen kaufen lag aber mit dem ganzen Gepäck auch nicht drin, ich wäre in keinen Laden reingekommen damit – und das Gepäck stehen lassen war bei dem angespannten Klima nur zwei Wochen nach den London Bombings auch keine gute Idee. Also wartete ich vor dem Check-In-Schalter, bis sie aufmachten. Erst zu spät realisierte ich, dass sich viele Leute, die auf den gleichen Flug wollten wie ich, einfach schon in die Schlange gestellt hatten und ich plötzlich hinten anstehen musste, obwohl ich schon viel länger da war als sie. Das hat mich genervt, denn der Rucksack war schwer – und daran gedacht, einen Trolley zu nehmen, hatte ich da auch noch nicht.

Ich war sehr froh, als daneben ein zweiter Schalter geöffnet wurde und ich stellte mich dort an. Die Frau dahinter war allerdings nicht besonders freundlich. Ich hatte Mühe, das Englisch zu verstehen. Immerhin war ich müde und von einem französischsprachigen Flughafen aus gestartet. Das heisst, ich hatte noch meine erste Fremdsprache im Kopf und konnte aus den Sätzen nicht viel machen. Die Frau war nicht sehr geduldig. Schliesslich wollte ich das Gepäck auf dem Förderband lassen und sie sagte mir nur: „You have to take it to D.“

Ich schaute sie ziemlich entgeistert an. Was? Ich wollte es einfach liegenlassen, ich hatte keine Ahnung, was sie wollte. Aber sie wiederholte nur ihre Worte. Kein bisschen langsamer, nur genervter. „You have to take it to D.“ Wer oder was ist D und was soll das? Sie hatte eine Etikette drumgemacht und als Handgepäck war dieser Rucksack definitiv zu gross. Ich nahm in dann einfach wieder vom Band und stand unschlüssig herum. Was wollte die Frau?

In London Gatwick sind in Check-In Bereich die die Zonen nach Alphabet unterteilt. Das habe ich zumindest dann auch bemerkt. Also sollte ich wohl zum D gehen und dort würde ich dann schlauer werden. Aber wo war D? Die alphabetische Einteilung war nämlich irgendwie nicht logisch der Reihenfolge nach – oder nach keiner Reihenfolge, die mir aufgefallen wäre jedenfalls. Ich bin mit dem Gepäck zweimal um den gesamten Bereich gelaufen, mit schmerzendem Nacken, bis ich endlich das D gefunden hatte. „Sperrgepäck“. Mir ging endlich ein Licht auf – ich ging dahin und war nicht nur um die 16kg erleichtert, die mein Rucksack wog. Endlich frei! Und endlich Zeit, etwas zu essen und einen Kaffee zu trinken!

Mittlerweile hatte ich auch Kopfschmerzen, die sich mit der Druckveränderung auf dem zweiten Flug von London nach Edinburgh noch verstärkten. Als ich in Edinburgh gelandet war, wollte ich nur noch eins: Möglichst schnell in die Jugendherberge und ins Bett. Aber dafür musste ich ja erst einmal in die Stadt kommen und zur Jugendherberge. In die Stadt kam ich relativ leicht. Es gab einen Bus, dann jedoch stand ich an einer Kreuzung, verloren und hatte keine Ahnung, wo der Bus zur Jugendherberge fahren würde. Wieder mit meinen 16kg auf dem Rücken, (Plus einen Rucksack vorne, der wohl nochmals mindestens 3 kg war) suchte ich die Gegend ab. Die Bushaltestellen sind so klein und unübersichtlich beschriftet in Edinburgh, dass dies gar nicht so einfach war. Hinzu kam, dass es unterschiedliche Busgesellschaften gab. Ich war schon nahe am Verzweifeln, als ich dann endlich die richtige Haltestelle fand – aber wo musste ich aussteigen? Ich habe mich überwunden und den Buschauffeur gefragt. Ich war überrascht, wie freundlich die Leute dort waren. Er hat mir nämlich gesagt, er würde mich dann warnen, ich setzte mich hin und als wir bei der richtigen Haltestelle waren, rief er nach hinten, ich müsse aussteigen.

Gut, ich war also an der richtigen Haltestelle – aber wo war die Herberge? Ich hatte keinen richtigen Plan und sah ein Schild, dem ich folgte. Trotzdem führte das irgendwie ins Nichts, so kam es mir erstmal vor, weil ich eine Abzweigung verpasst hatte. Der Rucksack fing schon wieder an zu schmerzen und ich verfluchte meine Entscheidung, überhaupt von zu Hause weggegangen zu sein. Ich hatte keine Lust mehr auf Urlaub, schon gar nicht so.

Die Erleichterung war riesig, als ich endlich in der Herberge angekommen war und dort auch tatsächlich auf meinen Namen gebucht war. Ich bekam die Zimmerkarte (was unüblich war, wie ich später herausgefunden habe, normalerweise war Check-In vor 14 Uhr gar nicht möglich und es war erst 13 Uhr). Natürlich hatte ich auch damit Pech. Es war eine Karte, die nicht funktionierte und musste noch einmal herunter, eine neue Karte holen. Dann war ich endlich im Zimmer.
Das erste, was ich gemacht habe, war das Bett beziehen, ein Aspirin nehmen und fiel halb tot ins Bett.

Erstaunlicherweise reichte eine halbe Stunde Schlaf, ich wachte von alleine auf, um wieder fit zu sein. Ich suchte meine Tasche aus dem Gepäck, packte Geld und mein Notizbuch ein und ging nach draussen. Die Sonne war gerade hervorgekommen, was in diesem ganzen Urlaub selten war und von da an wars gut. Die Kopfschmerzen kamen den ganzen Tag nicht wieder und ich hatte Zeit, die Stadt zu erkunden, während ich wartete, dass Schnelmi ankam.

Manchmal wäre es ganz sinnvoll, nicht so verpeilt zu sein und etwas längerfristig zu denken…


Nach mir ist Patty dran.
13.10.06 13:43


Werbung


Liebe rareb von vor 10 Jahren...

Ich habe mich in meinem Stammforum bei einer Blogtour eingeschrieben. Das Prinzip besteht darin, dass jemand eine Aufgabe stellt, über die alle der Reihe nach schreiben müssen. Der Vorgänger und der Nachfolger werden jeweils verlinkt, bis wir wieder beim Ersten angekommen sind.

Dann wollen wir mal. Vor mir war Grashopper dran. Und das ist Stinas Aufgabe:

Stellt euch vor, ihr könntet in der Zeit zehn Jahre zurück reisen und euer damaliges Ich treffen. Was würdet ihr ihm sagen wollen? Vor was wollt ihr es warnen? Welche Ratschläge gebt ihr ihm mit auf den Weg? [Jegliche zeitreisentheoretische Paradoxa sind zum Zwecke dieses Blogeintrages außer Kraft gesetzt, ihr müsst euch also keine Sorgen um Paralleluniversen, multiples Kaskadenversagen und kleine Mönche mit Besen machen. Haut rein.]

1996 war ich gerade 14 geworden. Seit einem Jahr besuchte ich das Gymnasium. Ich hatte mich in den Sommerferien entschieden, meine langen Haare abzuschneiden und sah aus, als wär ich viel älter als ich jetzt bin. (Ja, tatsächlich) Ich war Teil einer kleinen "Clique", die aus vier Leuten bestand - wir Aussenseiter hatten uns zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Möglicherweise war der Sommer 1996 einer der tollsten und sorgenfreisten, den ich je erlebt hatte. Ich war in vielem sehr zuversichtlich damals. Und ich war hoffnungslos in ein Mitglied der Backstreet Boys verliebt. Man hat schliesslich seine Jugendsünden.
Was soll ich diesem Mädchen sagen?

Ich erlaube mir die Aufgabe etwas abzuändern, da ich mir etwas später, nämlich mit 15 1/2 Jahren selbst einen Brief an mein zukünftiges Ich geschrieben hatte. Es war damals als Brief gedacht, den ich zu verschiedenen Zeitpunkten meines Lebens würde lesen können um mich zu erinnern wie ich früher war.
Ein grosser Teil dieses Briefs ist zu persönlich um ihn in irgendeiner Form zu veröffentlichen - hier ist der Teil daraus, auf den ich im Rahmen dieser Aufgabe antworten möchte:

25.04.1998

Liebe rareb,

Ich weiss nicht, wie du bist, wenn du das wieder einmal liest und ich weiss nicht, was aus dir geworden ist. [...] Ich bin jetzt 15 1/2 Jahre alt und fühle mich total machtlos. Ich bin wehrlos allem unterworfen, was die Politik machen will. Ich kann nichts tun. Ich möchte frei sein, aber das geht nicht. Ich habe den Kopf voller Gedanken. Falls du das nicht sowieso getan hast, versuche doch mal mehr daraus zu machen. Ich bin sicher, in dir steckt was.
[...] Tu es mir zu liebe. Betrachte die Welt so kritisch, wie ich sie betrachte. Versuche etwas zu ändern und resigniere nicht. Vielleicht wirst du eines Tages doch etwas ändern können (wenn du's noch nicht geschafft hast.)
Und vergiss nicht, dass du mal ich warst. [Der nächste Teil ist sehr wirr geschrieben - aber ich fordere mich auf, die Jugendlichen in ihren Bestrebungen zu unterstützen, wenn ich nicht mehr jung bin] Ich wäre auch froh, gefördert zu werden. Bleib' so, wie ich bin/war!

rareb


12.09.2006

Liebe rareb,

Leider kann ich dir nicht erzählen, was alles in den knapp 8 1/2Jahren passiert sind, die zwischen dir und mir liegen. Ich fühle mich etwas ertappt bei deinen Worten - denn viel erreicht habe ich nicht und ich fürchte, viele deiner Ziele habe ich etwas aufgegeben. Du scheinst schon zu ahnen, dass dein Enthusiasmus nicht so unverändert anhalten würde. Ich weiss noch, warum du mir den Brief damals geschrieben hast: Nach dem Aufsatz bei Herrn M. im Deutschunterricht zum Thema "Ich mit 30 Jahren" hast du dir Gedanken darüber gemacht, dass viele Erwachsene im Leben die Ziele ihrer Jugend aufgeben, weil sie resignieren. Du wolltest nicht, dass ich es tue. Ich glaube, das sehe ich jetzt ein bisschen anders.

Ich hatte deine Ziele nicht aufgegeben. Eine zeitlang war ich aktiv - kurz nach diesem Brief hast du zum ersten Mal an der Jugendsession teilgenommen, dann kam der Schülerrat und schliesslich die nationale Schülerorganisation. Satt die Welt zu verändern habe ich versucht, wenigstens dort etwas zu bewirken, wo ich war. Ich habe mich über drei Jahre lang eingesetzt und das, was letztlich dabei herauskam, waren minime Änderungen, Tropfen auf den heissen Stein quasi. Ich musste lernen, dass es Geduld braucht und man in kleinen Schritten denken muss. Statt alle Ungerechtigkeiten in der Welt zu besiegen musste ich mich damit abfinden, dass ich vielleicht ein paar weiteren Schülergenerationen zu Klassen- statt Fachzimmern verholfen hatte oder durch Workshops anderen Gleichalterigen Ideen geben konnte, die sie an ihrer Schule umsetzen konnten.

Und weisst du, dieser Einsatz hat sich gelohnt. Vielleicht nicht für die Schule, vielleicht nicht für die Politik - aber für mich selber. Ich habe nirgends so viel gelernt wie in den zwei Jahren im Vorstand der USO - lass dich von den Eltern bloss nicht davon abbringen, das zu tun, obwohl sie nicht begeistert sein werden.
Ich habe mich nach diesem Engagement trotzdem von der aktiven Politik abgewandt. Das mag dich vielleicht enttäuschen - denn du wolltest ja nicht, dass ich es aufgebe. Aber meine Interessen haben sich verschoben - du hast damals schon daran gedacht, ich bin den Weg gegangen und habe Politikwissenschaften studiert. Ich bin zum Schluss gekommen, dass mir die Position als Beobachterin und Kommentatorin besser gefällt als die der Politiker. Ich bin für die Intrigenspiele nur beschränkt gemacht. Ich habe nie ein genug dickes Fell dazu gehabt.

Ich werde das Studium wohl nicht dazu nutzen um zu versuchen, die Welt zu verändern. Mir gefällt es besser, wenn ich zuschauen, analysieren und kommentieren kann. Mein zukünftiger Weg ist gerade sehr unschlüssig - denn die Freiheit, nach der du dich so sehnst, bringt auch viel Druck und Selbstverantwortung mit sich. Du hast das damals ganz schön unterschätzt. Ich ertappe mich oft dabei, wie ich mich fast danach zurücksehne, wieder ein Kind und relativ unbeschwert zu sein. Du erinnerst mich gerade daran, wie sehr ich mich jeweils darüber aufgeregt habe. Du hast recht, ich sollte den Schritt ins Erwachsenenleben endlich machen. Ich bin nicht mehr so wehrlos, wie du es warst - und ich sollte dies ausnutzen.

Ich habe in den Jahren zwischen uns ein Talent entdeckt, von der du erst ahnst, dass du es haben könntest: Schreiben. Du wirst erst einmal zu Herrn F. in den Deutschunterricht wechseln müssen um zu erkennen, wieviel Potential du dahingehend hast. Glaub ruhig daran - er wird nicht der einzige bleiben, der dich darin fördert. Ich weiss nicht, wie weit mich das bringen wird - aber ich habe erkannt, dass ich ohne Schreiben nicht leben kann. Wenn ich es beruflich nicht nutzen kann, so wenigstens als Hobby. Es ist nicht einfach, einen solchen Brief zu beantworten, wenn man sich gerade in der grössen Umbruchphase seines Lebens befindet.

Es freut mich, dass du an uns glaubst - ich habe es in der Zwischenzeit nicht immer getan. Ich befinde mich noch auf dem Weg, auf den du dich damals begeben hast.
Vielleicht muntert es dich auf, dass ich - obwohl ich deinen Traum aufgegeben habe - immer noch von fast jeder Person, die ich neu kennenlerne nach ein paar Minuten Gespräch zu einer potentiellen Bundesrätin gemacht werde. Wir scheinen da etwas zu haben, das uns in die Richtung zieht. Wer weiss, was ich uns in 8 Jahren dazu sagen habe...

rareb



Mit der Blogtour geht's weiter bei Puck - Das Leben ist keine Serie
12.9.06 17:35





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung