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Italiano

Eine erste Zwischenbilanz

Was das Italienischlernen betrifft, ist mein grösster Vorteil wohl zugleich auch mein grösster Nachteil.
Durch meine Französischkenntnisse und den Lateinunterricht in der Schule bin ich zwar in der Lage, viele Texte auf Italienisch zu verstehen oder zumindest abzuleiten, was sie bedeuten.

Genau diese Kenntnisse stehen mir aber im Weg, wenn ich selbst Sätze bilden soll. Mir fallen immer zuerst die französischen Begriffe ein - und die bleiben dann da. Manchmal fallen mir die einfachsten italienischen Wörter nicht ein, weil das Französische so viel einfacher von der Zunge ginge.

Ich glaube fast, dass mich nur ein Aufenthalt im Sprachgebiet, also im Tessin oder in Italien, wirklich wird davon heilen können. Im Gegensatz zum Französisch oder auch zum Englischen, habe ich zum Italienisch keinen praktischen Bezug, keinen Alltagsnutzen. Aber das kann man nach vier Kursen ja auch noch nicht wirklich erwarten.

Mal sehen, wie weit mich der Kurs bringen wird. Für die Grundlagen, insbesondere Grammatik und ganz einfach mal die Anwendung, bringt er mir sicher etwas - zumindest zwei Stunden in der Woche, in denen ich mich mit der Sprache beschäftige. Aber wie so oft... ich wäre schon gerne am Ziel ohne den Weg gegangen zu sein.
26.9.07 22:23


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Lezione Uno

Buonasera.
äh... non so anche dire qual'chosa.

Aber hier mal meine spontanen ersten Eindrücke:

1. Der Einstufungstest hat nicht gelogen. In einem tieferen Kurs hätte ich mich tatsächlich gelangweilt.

2. Die anderen Kursteilnehmer sind nicht extrem viel weiter als ich.

3. Ich werde dabei was lernen.

4. Die Gruppe scheint nett zu sein.

5. Die Lehrerin auch.

Es sind etwa 6 oder 7 Teilnehmer (nicht alle da) in dem Kurs. Die meisten älter als ich. Viel mehr weiss ich noch nicht über sie, nur, dass sie sehr locker drauf waren.

Meine allererste Feststellung über mich selbst ist, dass ich, seit mir der Knopf mit dem Englischen und dem Französischen aufgegangen ist, wohl ein gutes Sprachgefühl entwickelt habe. Die anderen Kursteilnehmer haben natürlich solidere Hintergründe, was das Sätzebilden und so betrifft - aber im Textverständnis bin ich ihnen wohl voraus.

Deshalb habe ich auch nicht das Gefühl, in einem Kurs zu sein, in dem alle schon weiter sind als ich - bloss, dass ich andere Kompetenzen mitbringe als die anderen und dass das Niveau deswegen stimmt.

Vielleicht ist es gerade beim Sprachenlernen - zumindest bei solchen, die zu einer verwandten Sprachfamilie einer anderen, schon bekannten Sprache gehören - wichtig, dass man sich nicht stören lässt, wenn man einzelne Ausdrücke oder Wendungen nicht kennt. Durch meine Jahre in Genf bin ich es mir gewöhnt, häufig mit Sätzen konfrontiert zu werden, von denen ich nicht ganz alles sofort verstehe.

Ich habe allerdings immer noch etwas Hemmungen zu versuchen, italienische Sätze zu bilden. Einfach, weil mir da fast jede Grundlage fehlt. Aber ich bin sicher, dass ich diese Hemmung auch noch ablegen werden. Anders geht es gar nicht - bei einem so kleinen Kurs. Und die Kursleiterin nimmt da keine Rücksicht. Allerdings habe ich auch gesehen, wie schwer sich die anderen im Kurs teilweise tun - das ermutigt mich.

Nächste Lektion ist in einer Woche, dann mehr. Und vielleicht kann ich dann auch schon was schreiben.

Das Thema ist übrigens gerade ein Heimspiel: La famiglia. La mia famiglia è la più grande di corso.
22.8.07 21:18





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